Quellen und Evidenzniveau

Eine Quelle ist nur für die Behauptung nützlich, die sie stützen kann. Definition, kausale Schätzung, Benchmark und Umsetzungsleitfaden verlangen unterschiedliche Evidenz. Marketing Mix in Action nennt deshalb Rolle, Umfang und Grenzen einer Quelle, statt Prestige mit Anwendbarkeit zu verwechseln.

Primäres und prüfbares Material bevorzugen

Wissenschaftliche Artikel, Standards, methodische Dokumentation, Originaldaten und institutionelle Veröffentlichungen werden für technische oder quantitative Aussagen bevorzugt. Eine wichtige Aussage sollte auf direkt prüfbares Material mit Datum, Umfang und Fundstelle verweisen, wenn die Schlussfolgerung davon abhängt.

Vergleichbarkeit vor der Übertragung prüfen

Vergleichen Sie Population, Zeitraum, Einheit, Methode, Ausschlüsse und Ergebnisdefinition, bevor Sie einen Wert in eine Entscheidung übernehmen. Eine präzise Zahl aus einem anderen Kontext ist nicht automatisch relevant. Fehlen diese Bedingungen, ist die Zahl nur Kontext und kein Planungsparameter.

Widerspruch und Unsicherheit veröffentlichen

Wenn glaubwürdige Methoden oder Ergebnisse auseinandergehen, soll die Abweichung sichtbar bleiben. Benennen Sie, welche Entscheidung robust bleibt und welche neue Information zwischen Optionen unterscheiden könnte. Eine Bibliografie am Seitenende ersetzt keinen unmittelbar anschließenden Beleg für Berechnung oder kausale Schlussfolgerung.